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URANOS-X – Methoden zur Befähigung von KMU für Gaia-X

  • Es handelt sich hierbei um den FIR-Abschlussbeitrag zum Projekt. Die Schlussveröffentlichung, der Sammelband "Gaia-X in industriellen Wertschöpfungsnetzwerken – Erkenntnisse aus der Förderlinie InGAIA-X", hrsg. v. Roman Dumitrescu, Oliver Riedel, Michael Henke, Joachim Metternich, Steffen Ihlenfeldt und Christian Koldewey, ist ebenfalls Open Access verfügbar unter der Lizenz CC-BY: https://elibrary.vdi-verlag.de/de/10.51202/9783186204165/gaia-x-in-industriellen-wertschoepfungsnetzwerken-erkenntnisse-aus-der-foerderlinie-ingaia-x; DOI: 10.51202/9783186204165.

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Metadaten
Author:Julian Zerbin, Kajan KandiahORCiD, Jonas LickORCiD, Eugenia Dorkaev, Pranav KulkarniORCiD, Niklas RadbruchORCiD, Jessica Lamarz, Meng Lin, Franziska ZielenbachORCiD, Friederike Dohmann, Mathias UslarORCiDGND, Birgit Merx, Oliver WerthORCiDGND, Johann SchützORCiD, Theresa HilgerORCiD, Christian KoldeweyORCiDGND
ISBN:978-3-18-320416-8
ISBN:978-3-18-620416-5
ISSN:0178-9597
Parent Title (German):Gaia-X in industriellen Wertschöpfungsnetzwerken – Erkenntnisse aus der Förderlinie InGAIA-X. Fortschritt-Berichte VDI, Reihe 16; Nr. 204.
Publisher:VDI Verlag
Place of publication:Düsseldorf
Editor:Roman Dumitrescu, Oliver Riedel, Michael Henke, Joachim Metternich, Steffen Ihlenfeldt, Christian KoldeweyORCiDGND
Document Type:Part of a Book
Language:German
Date of Publication (online):2025/02/28
Date of first Publication:2025/02/16
Release Date:2025/02/11
Tag:02; Anwendungsfall; Datenräume; Datensouveränität; Demonstrator; Gaia-X; digitale Ökosysteme
Business model; Collaboration; Data sovereignty; Data spaces; Demonstrators; Digital ecosystems
GND Keyword:Use CaseGND; GeschäftsmodellGND; KollaborationGND
First Page:31
Last Page:70
Note:
Ziel des Forschungsprojekts ‚URANOS-X‘ war es, produzierende Unternehmen mit geeigneten Methoden zu befähigen, ‚GAIA-X‘ sinnvoll zu verwenden.

Ausgangssituation:
Daten werden zunehmend zu einer strategischen Ressource. Das Projekt ‚GAIA-X‘, das zum Aufbau einer leistungs- und wettbewerbsfähigen, sicheren und vertrauenswürdigen Dateninfrastruktur für Europa beiträgt, leistet hier perspektivisch einen wesentlichen Beitrag zur Technologiesouveränität in Deutschland. Existierende Infrastrukturangebote werden jedoch aufgrund von Skalierungsvorteilen und Netzwerkeffekten von außereuropäischen Anbietern dominiert. Gleichzeitig bremsen sowohl technische, organisatorische als auch menschliche Herausforderungen den Einstieg von produzierenden Unternehmen in das ‚GAIA-X‘-Ökosystem.

Bis dato gibt es folglich nur eine begrenzte Anzahl an Leadern, die herausragendes Wissen über ‚GAIA-X‘ und seine Funktionen mitbringen (z. B. ‚GAIA-X‘-Hubs, Verbundprojektpartner) und dieses auch transferieren bzw. bereitstellen können. Gleichzeitig besteht ein großer Bedarf an Wissen bei denjenigen Akteuren, für die ein Einstieg in ‚GAIA-X‘ erfolgversprechende Geschäftsoptionen eröffnet oder die noch unschlüssig sind, ob ‚GAIA-X‘ für sie relevant ist.

Lösungsweg und Zielsetzung:
Um die Skalierung von ‚GAIA-X‘ in den Datenraum Industrie 4.0 zu forcieren, liefert das Projekt ‚URANOS-X‘ einen Entwicklungsbaukasten, der die genannten Stakeholder integriert und passgenaue Lösungen integriert. Es werden wiederkehrende Lösungsmuster in ‚GAIA-X‘-Anwendungen identifiziert sowie Methoden entwickelt, die es erlauben, auf Basis der Muster Ideen und Entwicklungsaufträge zu generieren. Diese bilden die Grundlage für die formale Systemspezifikation, für die das Projekt einen Architekturstandard sowie Modellierungssprache und -methode liefert. Darauf aufbauend werden die Integration und Validierung der Anwendungen untersucht. Zuletzt werden die Auswirkungen auf das Anbieterunternehmen analysiert.

Erwartbare Ergebnisse:
Im Projekt wird ein Entwicklungsbaukasten entstehen, welcher domänenübergreifende Lösungsmuster für einen niedrigschwelligen Einstieg in die ‚GAIA-X‘-Welt von Unternehmen umfasst. Die Muster können einfach an die individuelle Situation eines Unternehmens angepasst werden. Weiterhin werden Methoden entwickelt, die es Unternehmen vereinfachen, eigene ‚GAIA-X‘-Anwendungen zu konzipieren und zu implementieren. Diese werden ergänzt um eine einfache Beschreibungssprache von ‚GAIA-X‘-Anwendungen, um die Kommunikation mit z. B. Partnern in der Wertschöpfungskette zu beschleunigen. Darüber hinaus beinhaltet der Entwicklungsbaukasten einen Quick Check und ein Reifegradmodell, welche produzierende Unternehmen dabei unterstützen, relevante ‚GAIA-X‘-Lösungen zu identifizieren und anzuwenden.

Eine wesentliche Form der Ergebnisverarbeitung stellen die ‚GAIA-Xperience-Center‘ dar, die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch einen Demonstrator, ein modulares Erlebnisforum und ein Workshopangebot den Zugang zu ‚GAIA-X‘ ermöglichen. Es entstehen zwei Center an den Standorten Aachen und Paderborn. Um die Projektergebnisse flächendeckend verfügbar zu machen, arbeiten die Projektverantwortlichen mit Projektmanager*innen von Verbundprojekten und mit verschiedenen Netzwerken und Verbänden (z. B. dem Technologienetzwerk it’s OWL oder dem Mittelstand-Digital-Zentrum Ruhr-OWL, TNO, VDMA) zusammen.

Projektpartner:
    Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM, Paderborn
    Heinz Nixdorf Institut (HNI) der Universität Paderborn, Paderborn
    OFFIS e. V., Oldenburg

Laufzeit:
01.10.2022 – 31.12.2024

Förderkennzeichen:
02J21D001

Projekthomepage:
gaia-x4produktion.de

Zuwendungsgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektträger:
Projektträger Karlsruhe – PTKA
Institute / Department:FIR e. V. an der RWTH Aachen
Informationsmanagement
Produktionsmanagement
Dewey Decimal Classification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 62 Ingenieurwissenschaften
Licence (German):License LogoCreative Commons - CC BY - Namensnennung 4.0 International