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DIN SPEC 91214: Identifikationschema und Namensdienst im Internet der Energie (Energy Name Service)

  • Durch die DIN SPEC 91214 werden aufeinander aufbauend drei Konzepte spezifiziert. Zuvorderst wird ein integratives Identifikationsschema spezifiziert, das den zunehmenden Informationsaustausch in der Energiewirtschaft durch geeignete Identifikationsmöglichkeiten unterstützt. Auf Basis dieses Schemas werden fünf wesentliche Funktionen definiert, die von Marktteilnehmern in Anspruch genommen werden können. Schließlich wird als Basis-Service im Internet der Energie eine Nutzung des integrativen Identifikationsschemas sowie eine Umsetzung der darauf basierenden Funktionen durch den Energy Name Service (ENS) spezifiziert. Das integrative Identifikationsschema (IOE-ID-Schema) dient der Identifikation von Objekten im Internet der Energie. Es handelt sich um ein integratives Schema, da es in der Lage ist diverse bereits existierende oder zukünftig entstehende Identifikationsschemata zu integrieren. Die spezifizierten Identifikatoren werden genutzt um die Kommunikation über das Internet zum Zwecke einer effizienten Energieversorgung zu unterstützen. Ein Objekt kann mehrere Identifikatoren haben, wobei ein bestimmter Identifikator immer für ein bestimmtes Objekt oder eine Gruppe von Objekten steht. Die zu einem Verzeichnisdienst zusammengefassten Funktionen erlauben einen organisierten Umgang mit den zahlreichen Objekten und setzen die dafür spezifizierten Identifikatoren zueinander, sowie zu sonstigen Informationsressourcen in Beziehung. Die Funktionen können durch einen simplen, öffentlichen Verzeichnisdienst umgesetzt werden und erlauben daher eine schnelle Integration in bestehende IT-Systeme. Der Energy Name Service (ENS) nutzt zur Umsetzung des IOE-ID-Schemas und den Funktionen die Technologie des im Internet verbreiteten Domain Name Systems (DNS). Er wird als Teil des DNS spezifiziert und fügt sich nahtlos in die globale Domainstruktur ein. Ohne das Wissen um die spezielle Interpretation der DNS-Antworten dieses Unterbaums, verhält sich der ENS vollkommen transparent im DNS.

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Metadaten
Author:Matthias Deindl, Jonas Fluhr, Peter Laing, Matthias Friedrich, André Quadt, Andreas Füßler, Frank Pallas, Martin Pöppe
URL:https://www.dinmedia.de/de/technische-regel/din-spec-91214/137714337
Subtitle (English):Identification scheme and name service in the Internet of Energy (Energy Name Service)
Publisher:Beuth Verlag
Place of publication:Berlin
Editor: DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
Document Type:Book
Language:German
Date of Publication (online):2025/07/14
Date of first Publication:2011/03/15
Release Date:2025/07/15
Tag:DIN; DIN SPEC; Identifikation; Standard
Energy name service; Smart Watts
GND Keyword:StandardisierungGND
Note:
Diese DIN SPEC entstand im Rahmen des Projekts "Smart Watts – Gestaltung des Energiesystems der Zukunft in der Modellregion Aachen".

Projektlaufzeit: 01.12.2008 – 30.06.2013
Förderkennzeichen: 01 ME 08015
Projekthomepage: e-energy.de
Projektträger: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Förderhinweis:
Das Projekt wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Die Smart Architecture - Internet der Energie
Ziel des vom FIR geleiteten Teilprojekts Smart Architecture war es, das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Marktrollen und Systemen in der Energiewirtschaft so reibungslos wie möglich zu gestalten. Herzstück der Smart Architecture war dabei das Internet der Energie, das die einzelnen Marktteilnehmer und Systemelemente zu einem integrativen Gesamtkonzept verbindet und als Kommunikationsplattform dient.
Somit ist das Internet der Energie die Grundlage für den einfachen und effizienten Datenaustausch in der Energiebranche und erleichtert die elektronische Abwicklung von Geschäftsprozessen in einem erheblichen Maße. Dabei strebte die Smart Architecture nicht nur sinnvolle Standards zur Kommunikation, sondern auch eine größtmögliche Automatisierung von Prozessen an. Folgende Anforderungen wurden bei der Gestaltung und Umsetzung dieses Kommunikationsmediums berücksichtigt:

    Eindeutige Identifikation der Elemente und Akteure im Energiesektor
    Datensicherheit- und Datenschutzkonzepte
    Neutraler Betrieb
    Universelle, flexible Kommunikation
    - Standardisierte Schnittstellen
    Unterstützung flexibler Geschäftsprozesse

Projektpartner:
    Kellendonk Elektronik GmbH, Köln
    PSI Aktiengesellschaft für Produkte und Systeme der Informationstechnologie, Berlin
    SOPTIM AG, Aachen
    STAWAG – Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft, Aachen
    utilicount GmbH & Co. KG, Aachen
Institute / Department:FIR e. V. an der RWTH Aachen
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