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5G für die vernetzte Industrie (2020)
Seelmann, Vasco ; Abbas, Murtaza ; Henke, Leonhard ; Stratmann, Lukas ; Leidinger, Christine ; Knebel, Alexander
Die nächste Generation der drahtlosen Konnektivität, 5G, wird zu einem allgegenwärtigen Thema in der Industrie, ist aber immer noch Gegenstand vieler Mythen und Missverständnisse. Durch die Möglichkeit der maschinengestützten Kommunikation gehen die Fähigkeiten von 5G weit über mobiles Breitband hinaus. Dies ebnet den Weg für zahlreiche neue Anwendungsfälle insbesondere in der Industrie. Dieser Artikel betrachtet die disruptive Wirkung und Bedeutung von 5G aus der Perspektive der angewandten Forschung.
[Whitepaper] Industrial Sustainability (2022)
Stratmann, Lukas ; Hoeborn, Gerrit ; Becerra, Yannick ; Henke, Leonhard ; Renneberg, Florian ; Kewitz, Marie-Theres ; Dresen, Maximilian ; Conrad, Ruben
Der gesellschaftliche Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit ist in vollem Gange und erfordert eine Neupositionierung der produzierenden Industrie. Durch immer stärker zunehmende wissenschaftliche Erkenntnisse über die voraussichtlichen und bereits sichtbaren Auswirkungen einer bisher unzureichenden Anpassung wächst der Handlungsdruck, der die Regulatorien der Politik verändern und die Spielregeln der Industrie bestimmen wird. Das andauernde Streben nach Wachstum, Kostenoptimierung und Zeiteinsparung überschreitet längst die planetarischen Grenzen unseres Planeten. Ohne enorme Veränderungen des Wirtschaftens hin zu einer einfachen oder doppelten Entkopplung von Wirtschaft und Umwelt ist eine Trendumkehr nicht zu schaffen. Industrieweit muss Verantwortung übernommen werden, einen Transformationsprozess zur Industrial Sustainability zu vollziehen, in dem die Industrie als Bestandteil eines sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Gesamtsystems aktiv zur Gesundheit des Planeten beiträgt. Um Industrial Sustainability zu erreichen, benötigen Unternehmen einen Ordnungsrahmen zur Einordnung ihrer unternehmensweiten Initiativen. Es gilt, das normative Verständnis in konkrete Unternehmensstrategien zu übersetzen und diese in Organisationen zu operationalisieren. Zu diesem Zweck wurde ein Ordnungsrahmen der Industrial Sustainability entwickelt, der die Komplexität der Problematik greifbar macht und eine methodische Unterstützung für Unternehmen bereitstellt, die individuellen Handlungsfelder zu identifizieren und unternehmensindividuelle Transformationspfade zu erkennen. Dazu zeigen die vier Handlungsfelder Produkte & Dienstleistungen, Management & Organisation, Produktion & Wertschöpfungsnetzwerk, Mitarbeitende & Kultur auf, in welchen Bereichen der Transformationsprozess betrachtet werden muss. Best-Practice-Ansätze der Reifenhäuser GmbH & Co. KG, des Siemens AG AI Lab, der AIXTRON SE und des Schaeffler Sondermaschinenbau geben Lesenden Denkanstöße, die Transformation hin zur Industrial Sustainability zu beschreiten.
Digitale Technologien für mehr Nachhaltigkeit (2021)
Hicking, Jan ; Henke, Leonhard ; Hankammer, Stephan ; Blumoser, Bernd
Die Digitalisierung kann Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten eröffnen, positiv zum Gelingen einer sozial-ökologischen Transformation beizutragen. Allerdings geht dies mit multidimensionalen Herausforderungen einher. Dieser Artikel dient Unternehmen als Denkanstoß und beschreibt, wie sie ihre Zielsysteme in Zukunft aufbauen müssen, um basierend auf digitalen Technologien über alle Hierarchieebenen hinweg sozial-ökologische UND ökonomisch tragfähige Geschäftslogiken zu entwickeln. So kann etwa der Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Emissionsreduzierung eine proaktive Antwort auf Erhöhungen der CO2-Steuer sein. Der strukturierte Einsatz digitaler Technologien ermöglicht Unternehmen strategisch verbesserte Wettbewerbspositionen. Im Bereich der CO2-Minderung bietet er Perspektiven zur Erschließung von Nachhaltigkeitszielen.
5G – Use Cases gesucht, Start-ups gefragt (2021)
Riemer, Marion ; Henke, Leonhard
5G als kommende Technologie für datenbasierte Anwendungen für Produktion und Logistik: Dieser Beitrag informiert über Chancen und Herausforderungen.
Techno-Economic Evaluation of 5G Technology for Automated Guided Vehicles in Production (2022)
Kiesel, Raphael ; Henke, Leonhard ; Mann, Alexander ; Renneberg, Florian ; Stich, Volker ; Schmitt, Robert H.
The fifth generation of mobile communication (5G) is expected to bring immense benefits to automated guided vehicles by improving existing respectively enabling 5G-distinctive network control systems, leading to higher productivity and safety. However, only 1% of production companies have fully deployed 5G yet. Most companies currently lack an understanding of return on investment and of technical use-case benefits. Therefore, this paper analyses the influence of 5G on an automated guided vehicle use case based on a five-step evaluation model. The analysis is conducted with a use case in the Digital Experience Factory in Aachen. It shows a difference of net present value between 4G and 5G of 1.3 M€ after 10 years and a difference of return of investment of 66%. Furthermore, analysis shows an increase of mobility (13%), productivity (20%) and safety (136%). This indicates a noticeable improvement of a 5G-controlled automated guided vehicle compared to a 4G-controlled automated guided vehicle.
[FIR-Edition Praxis] Aachener Digital-Architecture-Management (2020)
Hicking, Jan ; Wenger, Lucas ; Abbas, Murtaza ; Benning, Justus ; Bremer, Martin ; Clemens, Florian ; Engländer, Jacques ; Heimes, Pit ; Henke, Leonhard ; Kremer, Sebastian ; Niederau, Mathis ; Seelmann, Vasco ; Stroh, Max-Ferdinand ; Walter, Tim ; Kaminski, Lars
Die vernetzte Digitalisierung als Befähiger für Intelligente Produkte und datenbasierte Geschäftsmodelle stellt Unternehmen vor zahlreiche und vielfältige Herausforderungen auf dem Weg durch die digitale Transformation. Zur Unterstützung dieser Unternehmen wurden in den vergangenen Jahren diverse Referenzarchitekturmodelle entwickelt. Eine detaillierte Analyse derselben und insbesondere ihrer Nutzung durch Unternehmen zeigte schnell, dass aktuell bestehende Referenzmodelle große Schwächen in der Praxistauglichkeit aufweisen. Mit dem Aachener Digital-Architecture-Management (ADAM) wurde ein Framework entwickelt, das gezielt die Schwächen bestehender Referenzarchitekturen adressiert und ihre Stärken gezielt aufnimmt. Als holistisches Modell, speziell für die Anwendung durch Unternehmen entwickelt, strukturiert ADAM die digitale Transformation von Unternehmen in den Bereichen der digitalen Infrastruktur und der Geschäftsentwicklung ausgehend von den Kundenanforderungen. Systematisch werden Unternehmen dazu befähigt, die Gestaltung der Digitalarchitektur unter Berücksichtigung von Gestaltungsfeldern voranzutreiben. Die Beschreibung der Gestaltungsfelder bietet einen detaillierten Einblick in die wesentlichen Aufgaben auf dem Weg zu einem digital vernetzten Unternehmen. Dabei stellt das Modell nicht nur eine Strukturierungshilfe dar, sondern beinhaltet mit den Gestaltungsfeldern einen Baukasten, um das Vorgehen in der digitalen Transformation zu konfigurieren. Das Vorgehen differenziert zwischen der Entwicklung der Digitalisierungsstrategie und der Umsetzung der Digitalarchitektur. Drei unterschiedliche Case-Studys zeigen zudem auf, wie ADAM in der Industrie konkret genutzt, welche Strukturierungshilfe es leisten und wie die digitale Transformation konfiguriert werden kann. Durch die Breite und Tiefe von ADAM werden Unternehmen befähigt, den Weg der digitalen Transformation systematisch und strukturiert zu bestreiten, ohne die wertschöpfenden Bestandteile der Digitalisierung außer Acht zu lassen. Dies qualifiziert ADAM zu einem nachhaltigkeitsorientierten Framework, da es die wirtschaftliche Skalierung, die bedarfsgerechte Anpassung und die zukunftsgerichtete Robustheit von Lösungsbausteinen in den Fokus der digitalen Transformation rückt.
Computer-Aided Assembly Sequence Planning For High-Mix Low- Volume Products In The Electronic Appliances Industry (2022)
Yao, Mingyue ; Drescher, Benny ; Stewart, Erik ; Manoj, Lakshmi ; Wittstamm, Max ; Henke, Leonhard ; Ghodasara, Shyam ; Ge, Ming
Electronic appliance manufacturers are facing the challenge of frequent product orders. Based on each product order, the assembly process and workstations need to be planned. An essential part of the assembly planning is defining the assembly sequence, considering the mechanical product’s design, and handling of the product’s components. The assembly sequence determines the order of processes for each workstation, the overall layout, and thereby time and cost. Currently, the assembly sequence is decided by industrial engineers through a manual approach that is time-consuming, complex, and requires technical expertise. To reduce the industrial engineers’ manual effort, a Computer-Aided Assembly Sequence Planning (CAASP) system is proposed in this paper. It compromises the components for a comprehensive system that aims to be applied practically. The system uses Computer-Aided Design (CAD) files to derive Liaison and Interference Matrices that represent a mathematical relationship between parts. Subsequently, an adapted Ant Colony Optimization Algorithm generates an optimized assembly sequence based on these relationships. Through a web browser-based application, the user can upload files and interact with the system. The system is conceptualized and validated using the CAD file of an electric motor example product. The results are discussed, and future work is outlined.
Aachen Digital Architecture Management (ADAM) [eng.] (2021)
Hicking, Jan ; Wenger, Lucas ; Abbas, Murtaza ; Benning, Justus ; Bremer, Martin ; Clemens, Florian ; Engländer, Jacques ; Heimes, Pit ; Henke, Leonhard ; Kremer, Sebastian ; Niederau, Mathis ; Seelmann, Vasco ; Stroh, Max-Ferdinand ; Walter, Tim ; Kaminski, Lars
Networked digitalisation as an enabler for smart products and data-based business models presents companies with numerous and diverse challenges on their way through the digital transformation. Various reference architecture models have been developed in recent years to support these companies. A detailed analysis of these and in particular their use by companies quickly showed that currently existing reference models have major weaknesses in their practical suitability. With the Aachen Digital Architecture Management (ADAM), a framework was developed that specifically addresses the weaknesses of existing reference architectures and specifically takes up their strengths. As a holistic model, specially developed for use by companies, ADAM structures the digital transformation of companies in the areas of digital infrastructure and business development starting from customer requirements. Systematically, companies are enabled to drive the design of the digital architecture, taking into account design fields. The description of the design fields offers a detailed insight into the essential tasks on the way to a digitally networked company. The model is not only a structuring aid, but also contains a construction kit with the design fields to configure the procedure in the digital transformation. The procedure differentiates between the development of the digitalisation strategy and the implementation of the digital architecture. Three different case studies also show how ADAM is used in industry, what structuring support it can provide and how the digital transformation can be configured. The breadth and depth of ADAM enable companies to take the path of digital transformation systematically and in a structured manner, without ignoring the value-creating components of digitalisation. This qualifies ADAM as a sustainability-oriented framework, as it places the economic scaling, needs-based adaptation and future-oriented robustness of solution modules in the focus of digital transformation.
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