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Deutsche Normungsroadmap 'Innovative Arbeitswelt' (2021)
Adolph, Lars ; Albrecht, Philipp ; Andersen, Thomas ; Börkircher, Mikko ; de Meer, Jan ; Giertz, Jan-Paul ; Jeske, Tim ; Kagerer, Frank ; Kirchhoff, Britta ; Klimiont, Thomas ; Minnerup, Jörg ; Mühlbradt, Thomas ; Müssigbrodt, Matthias ; Orth, Ronald ; Paproth, Yona ; Preuße, Christoph ; Richter, Christian ; Schumacher, Simon ; Senderek, Roman ; Stock, Patricia ; Tausch, Alina ; Tegtmeier, Patricia ; Ullrich, Carsten
Die vorliegende erste Version der Normungsroadmap 'Innovative Arbeitswelt' zeigt zunächst einen Überblick zu potenziell relevanten Themenfeldern und nennt Impulse für die Normung und Standardisierung in Form von initialen Handlungsempfehlungen. Zugleich benennt sie, wo andere Gestaltungssysteme wie beispielsweise Gesetzgeber oder Sozialpartner Vorrang haben. Die Roadmap bietet somit einen ersten Überblick zum Thema Innovative Arbeitswelt und Normung und Standardisierung. Sie ist jedoch gleichzeitig als lebendes Dokument zu verstehen, das mit fortlaufenden Entwicklungen auch angepasst werden muss. Sämtliche Akteure sind aufgefordert, sich an der weiteren Gestaltung der Nor­mungsroadmap zu beteiligen. (Quelle: https://www.din.de/de/din-und-seine-partner/presse/mitteilungen/roadmap-innovative-arbeitswelt-erschienen-788762 )
Gute Führung und Arbeit in der soziodigitalen Transformation (2021)
Senderek, Roman ; Müssigbrodt, Matthias
Als größter Berufsverband für Beschäftigte im Kundendienst und im After-Sales-Service innerhalb der DACH-Region verbindet der Service-Verband KVD e. V., kurz KVD, unterschiedliche Akteure im Thema Service, so zum Beispiel aus Wissenschaft und Wirtschaft.
Smart Work – Innovative Arbeits- und Lernwelten gestalten / Smart Work – Creating Innovative Working and Learning Environments (2022)
Senderek, Roman ; Müssigbrodt, Matthias ; Frierson, Charlotte ; Franken, Annika ; Puscus, Karol
Aktuelle Transformationsprozesse im Zuge von Digitalisierung, Klimaschutz, Fachkräftemangel und gesellschaftlichem Wandel sind für viele Unternehmen und ihre Beschäftigten mit großen Verunsicherungen und Herausforderungen verbunden. Allerdings sind die damit verbundenen Veränderungen nicht nur als Problemstellungen zu begreifen, sondern auch als Chance, die zukünftige Arbeitswelt neu zu denken und damit gleichzeitig effizienter und auch humangerechter zu gestalten. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, die Beschäftigten vor dem Hintergrund der sich immer schneller wandelnden Kompetenzanforderungen bereits frühzeitig und vorausschauend für diese Transformationsprozesse zu qualifizieren. Gleichzeitig wird es für Unternehmen immer wichtiger, ihren Beschäftigten attraktive und gesundheitsförderliche Arbeitswelten anbieten zu können. Diesen Veränderungen hat das FIR mit der Gründung der Business-Development-Group Smart Work Rechnung getragen. Im Artikel werden die thematischen Schwerpunkte der BDG Smart Work näher dargestellt.
"New Service-Work" (2021)
Senderek, Roman ; Borchardt, Ralf ; Engeln, Alexandra ; Frank, Jana ; Müssigbrodt, Matthias ; Neugrodda, Carsten ; Stich, Volker ; Theile, Tobias ; Wendt-Heinrich, Kerstin
Durch die Corona-Krise befinden wir uns auf einmal alle in einer völlig neuen Arbeitswelt. Innerhalb kürzester Zeit waren Unternehmen im Service gezwungen, Antworten für – vielleicht auch manchmal schon länger bestehende Fragen – rund um das Thema „New Work“ zu finden. Daher hat sich der KVD in den vergangenen Monaten im Rahmen einer ausgewiesenen Expertenrunde aus Praxis und Forschung mit dem Thema „New Service-Work“ auseinandergesetzt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen haben wir die zentralen Handlungsfelder für die Umsetzung dieser neuen Arbeitswelt einmal intensiver beleuchtet. In über 25 digitalen Treffen wurden die Chancen, Risiken oder auch Hemmnisse zu den jeweiligen Handlungsfeldern intensiv diskutiert und aufbereitet. Mit einigen aktuellen, innovativen Lösungsansätzen aus unseren Mitgliedsunternehmen hoffen wir, auch Ihnen erste Hinweise oder Impulse geben zu können, wie auch bald in Ihrem Unternehmen „New Service-Work“ Einzug halten könnte.
Achtsamkeit als Führungskompetenz in neuen Arbeitswelten (2022)
Müssigbrodt, Matthias ; Puscus, Karol
Fallstudie BELFOR DeHaDe: Führung in komplexen technischen Serviceprozessen (2023)
Müssigbrodt, Matthias ; Sanski, Sebastian ; Senderek, Roman
Die Belfor DeHaDe GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen an den Standorten Hamm, Berlin, Frankenthal und München und unterstützt mit rund 100 Beschäftigten seit über 40 Jahren Unternehmen jeder Art bei der Behebung und Vermeidung von Schadenereignissen am Maschinen- und Anlagenpark. Als 100-prozentige Tochter der US-amerikanischen BELFOR Holding mit Sitz in Birmingham (Michigan) ist die DeHaDe einer der größten Schadenssanierer in Deutschland und Spezialist in der Sanierung und Instandsetzung von Maschinen und Anlagen. Die DeHaDe bietet Leistungen von der kleinen Reparatur an Maschinenteilen bis hin zu einer umfassenden Sanierung und Instandsetzung nach einem komplexen Schaden (z. B. Schaden an der Maschine durch Brand, Wasser, Rost etc.) an. Die Ausgangssituation bei der DeHaDe ist derart gelagert, dass die Anforderungen an Servicetechniker*innen durch wechselnde weltweite Einsatzorte, schnellere Reaktionszeiten, höhere Produktvielfalt und -komplexität, höhere Prozessvielfalt und Reparaturen auch an digitalen Komponenten der Maschinen steigen. Dies führt zu enormen Kompetenz- und Wissensbedarfen innerhalb von Serviceeinsätzen, denen aufgrund des Fachkräftemangels immer häufiger auch ungelernte Kräfte entgegentreten müssen. Zahlreiche, vor allem komplexere Problemstellungen (z. B. die Wartung einer Maschine durch einen Servicetechniker), können oft nicht mehr autonom durch eine Person durchgeführt werden, sondern zur Erfüllung der technischen Services ist das interdisziplinäre Wissen mehrerer Wissensträger eines Unternehmens notwendig. Um das notwendige Wissen zur Erbringung der Dienstleistungen durch alle relevanten Wissensträger zu bündeln und gleichzeitig wirtschaftliche Prozesse zu ermöglichen, ist daher die Kollaborationsfähigkeit der Beschäftigten bzw. die Kollaborationsproduktivität zu steigern.
Gesundheitsregion Aachen: innovativ lernen und arbeiten (2021)
Senderek, Roman ; Müssigbrodt, Matthias ; Brandl, Christopher ; Frenz, Martin ; Mühlbradt, Thomas ; Unger, Helga
Fallstudie DMG MORI Spare Parts GmbH: Interaktionskompetenz in der Ersatzteillogistik (2023)
Müssigbrodt, Matthias ; Wellensiek, Stefan ; Senderek, Roman
Der im Jahre 1994 gegründete 'DMG MORI'- Konzern ist ein weltweit führender Hersteller von hochpräzisen Werkzeugmaschinen und nachhal­tigen Technologien, die am Anfang weltweiter Wertschöpfungsketten ste­hen. Die Global-One-Company verfügt über insgesamt 12.000 Beschäftigte an den 111 Vertriebs- und Servicestandorten und 16 Produktionswerken. Das Segment Industrielle Dienstleistungen beinhaltet die Geschäftstätigkeit der Bereiche Vertrieb und Services. In den Services integriert der Konzern sämtliche Dienstleistungen und Serviceprodukte rund um den gesamten Lebenszyklus ihrer Werkzeugmaschinen. Hier ist auch die im Jahre 2008 gegründete DMG MORI Spare Parts GmbH einzuordnen, der als Projekt­partner im eLLa4.0-Projekt mitwirkte. Aufgabe der Spare-Parts ist der weltweite Verkauf von Ersatzteilen für 'DMG MORI'-Werkzeugmaschinen. Die Ersatzteilverfügbarkeit liegt bei mehr als 95 Prozent, mehr als 200.000 Ersatzteile sind sofort lieferbar. Hauptsitz der insgesamt vier Zentrallager der DMG MORI Spare Parts GmbH ist Geretsried, wo rund 150 Mitarbei­tende beschäftigt sind. Weitere Standorte sind in Dallas, Shanghai und Iga zu finden, weitere Lokallager in Mexiko, Brasilien und Indien für Emergency Parts. Viele Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, so auch DMG MORI, sind in einer Situation, in der es für die Stärkung ihrer Marktposition im globalen Wettbewerb nicht mehr ausreicht, ihr Kerngeschäft allein zu betreiben. Vielmehr gewinnen die Bereiche Service und After-Sales, insbesondere die Ersatzteillogistik als die Bereitstel­lung von Ersatzteilen und deren Zusammenführung mit dem defekten Pri­märprodukt, zunehmend an Bedeutung, weshalb auch die Spare Parts GmbH im DMG-Konzern eine immer wich­tigere Rolle einnimmt.
Internationales Human-Resource-Management in der Gesundheitsbranche (2023)
Wrobel, Jana ; Franken, Annika ; Müssigbrodt, Matthias ; Senderek, Roman
Im Rahmen dieses Beitrags wird zunächst auf die Herausforderungen und Möglichkeiten des Internationalen Human-Resource-Managements eingegangen. Aufgrund der thematischen Gestaltung des Verbundprojekts GALA wird ein tieferer Einblick in die Fachkräfterekrutierung der Gesundheitsbranche aus Drittstaaten geboten. Hierbei werden neben der allgemeinen Betrachtung auch konkrete Maßnahmen Erwähnung finden.
Projekt GALA: Innovativ lernen und arbeiten in der Gesundheitsregion Aachen / GALA: Innovative Learning and Working in the Aachen Health Region (2021)
Senderek, Roman ; Müssigbrodt, Matthias
Im April 2021 ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes interdisziplinäres Verbundprojekt mit dem Namen ‚GALA – Gesundheitsregion Aachen: innovativ lernen und arbeiten‘ als ein Projekt des REGION.innovativ Bündnisses und einer Laufzeit von 3 Jahren gestartet. Das Förderprogramm REGION.innovativ unterstützt regionale Bündnisse dabei, sich neuen Forschungs und Innovationsthemen zu widmen und mit neuen Partnern zusammenzuarbeiten. Mehrere Förderrunden fokussieren unterschiedliche Querschnittsthemen. Konkret wird im Projekt ‚GALA‘ das Ziel verfolgt, branchenspezifische Werkzeuge und Modelle der Arbeitsgestaltung und des Kompetenzmanagements, insbesondere für Unternehmen und Einrichtungen aus der Gesundheitswirtschaft der Region Aachen, zu entwickeln und diese nachhaltig in die Breite zu tragen. Im Fokus stehen dabei vier definierte Leitthemen: Mensch Maschine Interaktion, Gesundes Arbeiten, Digitale Kollaboration sowie Agilität und Innovation. Um die Ergebnisse nachhaltig zu verankern und verfügbar zu machen, wird eine „Region Aachen Living Lab Initiative“ aufgebaut, die visionäre Konzepte der Arbeitsgestaltung und des Kompetenzmanagements bieten soll.
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