DRivE
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Abschlusskonferenz [DrivE]
(2024)
Die Zukunft des Straßengüterverkehrs soll emissionsfrei sein – doch Speditionen, die auf alternative Antriebe setzen, stehen vor einer großen Herausforderung: Trotz unzureichender Lade- und Tankinfrastruktur sowie langer Wartezeiten müssen sie Liefertermine einhalten und gleichzeitig mit Wettbewerbern konkurrieren, die weiterhin auf herkömmliche Fahrzeuge setzen. Dadurch gerät die Transformation ins Stocken, obwohl der Bedarf an klimafreundlichen Transportlösungen dringender ist denn je. In Deutschland erfolgen 85 Prozent der Landtransporte aufder Straße. Angesichts der ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung ist eine Umstellung auf alternative Antriebe daher unumgänglich. Doch ohne eine Intelligente Infrastruktur bleibt die Umsetzung eine Herausforderung. Genau hier setzt das Forschungsprojekt DRivE an. In DRivE wurde eine datenbasierte Routenplanung entwickelt, die Logistikunternehmen den Umstieg auf alternative Fahrzeugantriebe erleichtert und den Weg für eine nachhaltige Zukunft ebnet.
In den Präsentationsfolien wird das Forschungsprojekt DRivE vorgestellt, das eine datenbasierte Routenplanung für den Straßengüterverkehr mit alternativen Antriebstechnologien entwickelt. Ziel des Projekts ist es, den Umstieg auf umweltfreundliche Lkw über einen Routingalgorithmus zu erleichtern. Dieser Algorithmus nutzt Daten zur Batterieladung und Tankfüllstand, berücksichtigt topografische Gegebenheiten und die vorhandene Ladeinfrastruktur, um dynamische Routen und Ladestopps optimal zu planen.
Lastwagen verursachen etwa 10 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Zur Erreichung nationaler und internationaler Klimaziele müssen zwingend alternative Antriebe im Fernverkehr eingesetzt werden. Um die Voraussetzungen für diesen notwendigen Wandel zu schaffen, wird im Projekt ‚DRivE‘ der Innovationsinitiative mFUND des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) ein datenbasierter Algorithmus entwickelt, um die Routen von Lkw mit alternativen Antrieben zu planen. Eine speditionsübergreifende Koordination unter Berücksichtigung von
Echtzeitdaten kann wesentlich zum Klimaschutz beitragen und steigert gleichzeitig die Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Transportsektors.