Niklas Münstermann
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In einer dynamischen Industrie müssen produzierende Unternehmen ihre Produktionssysteme kontinuierlich anpassen, um Wettbewerbsfähigkeit und Skalierbarkeit zu sichern. Besonders herausfordernd ist dabei die erforderliche Flexibilität der IT-Systeme auf dem Shopfloor, insbesondere von Manufacturing-Execution-Systemen (MES), um steigende Produktionsmengen und Produktänderungen zu bewältigen. Ziele des Projekts waren die systematische Identifizierung und Clusterung potenzieller Änderungsbedarfe im MES, die durch den Einsatz verschiedener Wandlungsmechanismen entstehen.
In today’s rapidly changing industrial landscape, the need for constant evolution is crucial for manufacturing companies to maintain competitiveness. This paper places a particular emphasis on scaling the generated production output and implementing product changes. The aim of this paper is to derive change requirements that arise within the core IT system on shopfloor level, the Manufacturing Execution System (MES). In this context, a multi-tier MES framework is developed, alongside the identification of twelve key mechanisms of change. Through a series of expert interviews, this paper explores the evolving needs for change that emerge during the process of creating an adaptable MES. Highlighting the current static nature of systems, this paper clusters the emerging needs for change across the various levels of the framework. The resulting impact model defines change requirements for adaptable MES and therefore contributes significantly to enhancing manufacturing flexibility on the system side.
Unternehmen der produzierenden Industrie sind mit einem dynamischen und immer komplexeren Umfeld konfrontiert. Daraus resultiert, dass Prozesse sich verändern und damit auch eine Anpassung der bestehenden IT-Systemlandschaft notwendig wird.
Zusätzlich bedarf es einer passgenauen und durchgängig integrierten Umsetzung der IT-Systemlandschaft, um weiterhin die steigende Komplexität zu beherrschen. Beides ist heute nur schwer umsetzbar, da die Implementierung von monolithischen Systemen genau in den genannten Bereichen Lücken aufweist. IT-Systemlandschaften müssen zukunftsfähig gestaltet werden – Modularisierung ist dabei der Schlüssel zum Erfolg!
Die Koordination von Material- und Informationsflüssen ist entscheidend für die Existenz von effizienten und nachhaltigen Netzwerken zwischen produzierenden Unternehmen und Logistikdienstleistern (LDL). Das Ergebnis des Forschungsprojekts ‚SynLApp‘ ist ein Assistenzsystem, mit dem die Zusammenarbeit zwischen Produktionsunternehmen und LDL unterstützt und gefördert werden kann. Die Hauptaufgabe des Tools ist es, gegenseitig den Auftragsstatus der Partner einzusehen, um Produktionsschwankungen sowie Maschinenausfälle zu erkennen und die Daten zu verarbeiten und aufzubereiten. Darauf basierend können optimierte Handlungsoptionen für die Unternehmen erstellt werden. Das SynLApp-Assistenzsystem reduziert die Kosten aller Beteiligten, indem es dabei unterstützt, Waren bedarfsgerecht an der Laderampe bereitzustellen. Neben der Entwicklung eines Befähigungsmodells für Unternehmen sind die modellierte Softwarearchitektur und die Implementierung einer Testumgebung die Kerninhalte des Projekts. In diesem Artikel werden die relevanten Projektergebnisse sowie dem Aufbau des Assistenzsystems und die mögliche Nutzung durch KMU diskutiert. Der SynLApp-Agent konnte bereits projektbegleitend von verschiedenen Unternehmen aus der Industrie validiert werden. Zudem dient das Projekt dem Aufbau zweier Demonstratoren, welche für Industrieinteressenten frei zugänglich sind. ‚SynLApp‘ ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, wie zielführend Industrie-4.0-Technologien sein können.