37 Bildung und Erziehung
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Institute
ILIAS-Features LIMo-Projekt
(2024)
Digitale Transformation verändert die Unternehmenswelt massiv. Mit hoher Geschwindigkeit entwickeln sich Technologien, Anwendungen und Arbeitsplätze.
Das fordert neue und andere Kompetenzen und Fähigkeiten der Beschäftigten:
Neue Lehr- und Lernkonzepte sind gefragt, die es den Mitarbeitenden erlauben, sich schnell, flexibel und individuell auf zukünftige Aufgaben vorzubereiten.
Abschlussbericht: LIMo
(2025)
Ziel des Forschungsprojekts LIMo war es, bei der Organisation und der Durchführung betrieblicher Weiterbildung das zu vermittelnde Wissen bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen, neue – den Lernprozess und die Selbstlernkompetenz des Lernenden individuell fördernde – Lernarrangements zu schaffen sowie aktuelle Technologien des Mobile-Learnings in den individuellen Berufsalltag zu integrieren.
Die Automobilindustrie steht an einem entscheidenden Wendepunkt: Es führt kein Weg mehr daran vorbei, nachhaltiger zu produzieren sowie den Herausforderungen des Fachkräftemangels auch mit passenderen Ausbildungsmethoden zu begegnen. Der Übergang zu nachhaltigeren Produktionsweisen ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Lateinamerika und Europa eine große Herausforderung, da sie schnell das spezialisierte Wissen und die erforderlichen Fähigkeiten erwerben müssen, um „grünere“ Wertschöpfungsketten zu entwickeln und parallel die berufliche Aus- und Weiterbildung (VET) zu modernisieren. Um diese Herausforderungen anzugehen, wurde das VET4CHAINS-Projekt 2023 (Laufzeit: 01.12.2023 – 30.11.2026) im Rahmen des Programms ERASMUS-EDU-2023-CB-VET ins Leben gerufen. Diese ehrgeizige Initiative dient genau dazu, die berufliche Bildung im Automobilsektor zu transformieren, indem Fachkräfte mit dem notwendigen Fachwissen ausgestattet werden, um KMU bei der nachhaltigen Transformation zu begleiten. Unter der Leitung des FIR e. V. an der RWTH Aachen wird VET4CHAINS von einem vielfältigen internationalen Konsortium mit Partnern aus Mexiko, Kolumbien und Spanien unterstützt. Mit den Fortschritten des Projekts wird die professionelle Entwicklung von Lehrkräften in der beruflichen Bildung
gefördert und der Weg geebnet für eine nachhaltigere Zukunft in der Automobilindustrie.
Der Vortrag vermittelt die theoretischen Grundlagen der Künstlichen Intelligenz (KI) und deren Relevanz für den schulischen Kontext. Zunächst werden die historischen Meilensteine der KI sowie die Abgrenzung zwischen Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen (ML) behandelt. Dabei wird auch die Funktionsweise neuronaler Netzwerke erläutert und ihre Bedeutung für moderne KI-Anwendungen aufgezeigt.
Darauf aufbauend rückt die Technologie hinter Large-Language-Models (LLMs) in den Fokus, gefolgt von einer Betrachtung der Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von KI im schulischen Kontext. Ein interaktiver Prompt-Engineering-Workshop zeigt praxisnah, wie KI-gestützte Tools effektiv in den Unterricht integriert werden können. Die Teilnehmenden erhalten sowohl theoretisches Wissen als auch konkrete Anwendungsbeispiele, um KI-Technologien gezielt im Bildungsbereich einzusetzen.
Der Pflegefachkräftemangel in Deutschland hat gravierende Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung und erfordert dringende Maßnahmen. Eine wirksame Strategie ist die Rekrutierung ausländischer Fachkräfte, wie es vom FIR e. V. an der RWTH Aachen im Verbundprojekt „Gesundheitsregion Aachen: innovativ lernen und arbeiten – GALA“ untersucht wurde. Anhand von 23 Interviews mit Akteur*innen im Gesundheitswesen in Deutschland und Südamerika wurden drei zentrale Handlungsfelder identifiziert: Sprachkompetenz, länderspezifische Unterschiede in Ausbildung und Kultur sowie Unterstützung bei Integration und behördlichen Prozessen. Dieses Positionspapier beleuchtet die aktuelle Situation, analysiert die Auswirkungen und gibt Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Gesundheitspolitik.
This paper addresses a significant milestone in the field of Artificial Intelligence (AI) and its role in continuing education. One of the main challenges in understanding AI today is the lack of consensus on its definition. In this paper, the concept of Artificial Intelligence (AI) is first considered from a pragmatic perspective. This should help to better understand the application of AI in industry and in companies, in order to improve efficiency and performance in the workplace through the use of AI on learning platforms.
Führungskräften wurde schon immer eine zentrale Bedeutung für die Befähigung von Beschäftigten und Teams sowie die Förderung von Kollaboration in Organisationen zugeschrieben. Allerdings gab und gibt es in Organisationen noch immer zahlreiche Führungskräfte, die mit starkem Hierarchiedenken und narzisstischem Verhalten agieren und nicht in der Lage oder willens sind, die Selbstwirksamkeit ihrer Beschäftigten und Teams zu fördern. Studien, beispielsweise vom Gallup-Institut aus dem Jahr 2022, zeigen, dass es um die Führung in Organisationen in Deutschland aus Sicht der Geführten nicht gut bestellt ist. So lag der Anteil der Beschäftigten, die vor der Corona-Pandemie motiviert bei der Arbeit waren, nur bei nur 16 Prozent. Die Mehrheit der Beschäftigten (84 Prozent) machte "Dienst nach Vorschrift" und 40 Prozent fühlen sich gestresst. Im digitalen Zeitalter und in Zeiten der New-Work-Transformationen, in denen die Arbeit in verteilten, diversen und funktionsübergreifenden Teams immer wichtiger wird, kann ein Defizit an guter Führung, die die interne Zusammenarbeit, Teamarbeit und eine offene Lernkultur proaktiv fördert, gravierende negative Auswirkungen auf Organisationen haben. Schlecht geführte Organisationen (Stichwort: “Bad Leadership” (Kuhn u. Weibler 2020) sind oft von Konflikten, Missverständnissen und geringer Moralität geprägt. Dies kann zu einem toxischen Arbeitsumfeld führen, in dem die Beschäftigten permanent gestresst und unzufrieden sind. Vor diesem Hintergrund sollten Führungskräfte Interaktionskompetenzen entwickeln, um ihre Beschäftigten individuell und als Team zu coachen, um die Herausforderungen der digitalisierten Arbeit und die von ihnen geforderte Agilität und Flexibilität zu bewältigen.
Im Folgenden wird genauer beleuchtet, worum es bei Coaching-Leadership
in einer sich zunehmend digitalisierenden Arbeitswelt geht und
was diesen Führungsstil von traditionellen Führungsstilen unterscheidet.
In einer sich ständig verändernden Welt ist Führung wichtiger denn je. Die Herausforderungen, denen Unternehmen heutzutage gegenüberstehen, erfordern transformationale und authentische Führungskräfte, die in der Lage sind, sich in sozialen Bezügen und Situationen angemessen und konstruktiv ausdrücken zu können, zu handeln und zu sprechen und den gesamten unternehmensbezogenen (digital unterstützten) Interaktionsraum (Mensch-Technik-Organisation) in normativer, strategischer und operativer Hinsicht gestalten zu können. Führungskräfte müssen in der Lage sein, komplexe Probleme zu lösen und Teams zu motivieren. Sie müssen insbesondere über eine gute Auffassungsgabe, Problemlösungskompetenz sowie digitale Kompetenzen verfügen, aber gleichzeitig auch persönliche Kompetenzen besitzen und offen für neue Ideen und Herausforderungen sein. Entsprechend ist es für viele Unternehmen von entscheidender Bedeutung, dass ihre Führungskräfte dementsprechend weitergebildet werden. In jüngster Vergangenheit ist das Thema der Führungskräfteentwicklung daher verstärkt in den Fokus von Wissenschaft und Praxis gerückt.