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Der zeitliche Aufwand für die Schadenslokalisierung und -beseitigung in Immobilien ist enorm. Besonders betroffen sind Bestandsimmobilien mit gealterten Leitungen, bei denen das Risiko eines Rohrbruchs besonders hoch ist. Hinzu kommt, dass Rohrschäden oft erst verzögert erkannt werden. Aus einem kleinen Defekt kann sich so innerhalb kürzester Zeit ein kostenintensiver Folgeschaden entwickeln. Was ursprünglich nur den Austausch eines Rohrstücks erfordert hätte, zieht nun Trockenlegung, Schimmelbeseitigung und Malerarbeiten nach sich. Die Instandsetzung übernehmen stark ausgelastete Fachkräfte, deren Zeit angesichts des Fachkräftemangels effizient genutzt werden muss. Die zunehmenden Wasserschäden verstärken den Bedarf an effizienteren Instandhaltungskonzepten. Ein Blick in die Industrie zeigt, dass bereits für vergleichbare Herausforderungen datenbasierte Lösungen entwickelt wurden: Sensoren erfassen dort kontinuierlich Zustandsdaten von Maschinen, die mithilfe von Algorithmen in Echtzeit ausgewertet werden, um Instandhaltungsmaßnahmen gezielt und vorausschauend zu planen.
Produktionsplanung ermöglicht die Sicherstellung einer wettbewerbsfähigen Produktion und ist zeitgleich dem technologischen und umweltbezogenen Wandel ausgesetzt. Daher wurden basierend auf einer Studie zentrale Anforderungen und Treiber der Produktionsplanung der Zukunft identifiziert. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Zukunft der Produktionsplanung durch eine integrierte IT-Systemlandschaft, einen Wandel der Rolle der Planenden von operativen Tätigkeiten zu strategisch Optimierenden sowie die stärkere Berücksichtigung ökologischer Zielgrößen gekennzeichnet ist.
Die Nutzungsphase rückt als Schlüssel für zirkuläre Wertschöpfung in den Fokus industrieller Geschäftsmodelle. Dieser Beitrag zeigt, wie Serviceangebote und ihre Erbringung sich vom reaktiven Support hin zu proaktiven und autonomen Lösungen wandeln.
Durch gezielte Upgrades und datenbasierte Dienstleistungen entsteht neuer Mehrwert über den gesamten Lebenszyklus. Dadurch wird die Umsetzung der wertsteigernden Kreislaufwirtschaft strategisch unterstützt.
Globale Wertschöpfungssysteme stehen unter Druck durch Ressourcenknappheit, Klimawandel oder geopolitische Risiken. Der Beitrag zeigt, wie Eigenschaften industrieller Ökosysteme mit zentralen Resilienztreibern zusammenwirken und welche Faktoren besonders wirksam sind. Zwei Anwendungsfälle verdeutlichen die Implikationen für die industrielle Praxis. Die Ergebnisse liefern Unternehmen konkrete Ansätze, um Lieferketten robuster, Ressourcen effizienter und Produktionssysteme anpassungsfähig zu gestalten.
In der wertsteigernden Kreislaufwirtschaft sind Data-Lifecycles damit keine Nebenerscheinung, sondern das Rückgrat der Wertschöpfung, das alle Phasen des Produktlebens miteinander verbindet. So entsteht ein Kreislauf, in dem Informationen kontinuierlich zurückfließen und die Basis für wirtschaftliche wie ökologische Wertsteigerung
bilden. Unternehmen, die diesen Ansatz umsetzen, wandeln sich vom Hersteller zum Orchestrator eines dynamischen, datengetriebenen Ökosystems und sichern damit ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz.
Die aktuelle Ausgabe zeigt anhand von praxisnahen Beispielen, wie sich Daten in Produktion und Nutzung gezielt erheben und einsetzen lassen, um Unternehmen langfristig die Transformation zur datengetriebenen, wertsteigernden Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen.
Industrial defect analyses like predictive maintenance hold the
promise of reducing unplanned downtime and extending asset lifecycles
in diverse industrial sectors. Despite these advantages, failures can arise from a range of factors, including data inaccuracies, model drift, and suboptimal deployment strategies resulting in mistrusting employees or frequent change of spare parts. These failures become particularly critical when Artificial Intelligence is employed, as these failures can hinder human-AI collaboration. This paper introduces a systematic Failure Mode and Effect Analysis (FMEA) framework tailored to defect analysis in the manufacturing sector like predictive maintenance solutions especially with the focus on the support of AI. Through structured expert interviews critical vulnerabilities in AI models, like performance bias, overfitting, and catastrophic forgetting, are pinpointed. The FMEAbased insights guide the design of robust AI models, ultimately enhancing the reliability of industrial defect analysis. The findings emphasize the importance of proactive risk management to ensure consistent performance and human-AI collaboration under varying operational conditions.
Driving the Future (eng.)
(2025)
The lithium-ion battery industry is undergoing a profound transformation to address current challenges while simultaneously meeting rapidly growing demand. Innovations across the entire value chain are significantly enhancing battery performance, sustainability, and cost efficiency, as well as the efficiency of production processes. Advances in modern materials science continue to push the limits of energy density, while novel manufacturing approaches are substantially reducing environmental impact. Despite these remarkable developments, further research remains essential to overcome long-term challenges such as sustainable resource supply and efficient recycling.
Wertschöpfung neu gedacht
(2025)
In dieser Folge spricht Antoine Gaillard, FIR an der RWTH Aachen, über die digitale Transformation der Kreislaufwirtschaft, die Integration zirkulärer Strategien in Produktionssysteme und die Rolle von Daten, IT-Systemen und Geschäftsmodellen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Industrie. Wir gehen den zentralen Fragen nach:
Wie sieht ein datenbasiertes, integriertes Wertschöpfungssystem für zirkuläre Produktion aus?
Wie lassen sich Geschäftsmodelle wie Leasing oder Refurbishment wirtschaftlich realisieren?
Warum ist die Integration von IT-Systemen wie ERP und MES entscheidend für die zirkuläre Auftragsabwicklung?
Warum ist Mut zur Veränderung einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für nachhaltige Transformation?
In dieser Folge spricht Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker über den Wandel der Automobilindustrie, die Zukunft der Batteriezellproduktion und die Bedeutung von Bildung, Mut und Leistungsbereitschaft in Zeiten der Transformation. Wir gehen den zentralen Fragen nach:
Welche technologischen und finanziellen Hürden prägen die aktuelle Transformation der Automobilindustrie?
Wie kann Deutschland an seine Ingenieurstradition anknüpfen und wieder Innovationstreiber werden?
Warum ist die Batteriezellproduktion in Europa so herausfordernd und wo liegen realistische Chancen für neue Wertschöpfung?
Wie können kleine und mittlere Unternehmen auf den Strukturwandel reagieren?
Die Episode zeigt, wie generative KI im Büroalltag der Automobilbranche zielführend eingesetzt werden kann. Alexander Rauscher erläutert, was generative KI ist und wie sie sich von klassischer Automatisierung unterscheidet und beschreibt Einsatzfelder mit spürbarem Mehrwert in Kommunikation, Recherche, Content-Erstellung und Wissensarbeit. Anhand von Beispielen aus KMU werden Engpässe und Effekte skizziert, typische Mythen entkräftet und ein praxisnaher Werkzeugkasten (u. a. ChatGPT, Copilot, NotebookLM, n8n/Make) eingeordnet.