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Schlussbericht: Ready4ESG – Nachhaltigkeitsberichterstattung für kleine und mittlere Unternehmen
(2026)
Im Forschungsprojekt ‚Ready4ESG‘ wurde eine digitale Plattform entwickelt, die die spezifischen Anforderungen von KMU und laufende Aktualisierungen im Kontext der ESG-Berichterstattung berücksichtigt. Hierfür werden folgende Teilziele verfolgt:
- Konsolidierung von ESG-Richtlinien und Ableitung Stakeholder-bezogener Anforderungen zur Reduzierung der Komplexität verschiedener ESG-Richtlinien.
- Entwicklung eines Meta-Datenmodells, welches KMU dabei hilft, notwendige Nachhaltigkeitskennzahlen zu erfassen und ein effizientes Datenmanagement aufzubauen.
- Entwicklung der webbasierten Plattform zur Unterstützung von KMU bei der Sammlung notwendiger Informationen und zur teilautomatisierten Erstellung anforderungsgerechter ESG-Berichte.
- Entwicklung von Instrumenten zur regelmäßigen Aktualisierung der ESG-Richtlinien zur effektiven Adressierung der sich stetig verändernden Anforderungen.
Die im Forschungsprojekt ‚Ready4ESG‘ entwickelte Plattform unterstützt KMU bei der ESG-Berichterstattung. Die Lösung erleichtert das Erfassen relevanter Nachhaltigkeitsdaten und hilft KMU, anforderungsgerechte Berichte trotz komplexer Richtlinien und begrenzter Ressourcen effizient zu erstellen.
Abschlussbericht zum Projekt SoW: Die Projektpartner identifizierten im Verlauf dieses Forschungsprojekts systematisch strategische Erfolgspositionen in Unternehmensnetzwerken in serviceorientierten, vernetzten und komplexen Wertschöpfungssystemen, die mithilfe erweiterter Business-Ecosystem-Methoden für Unternehmen nutzbar gemacht wurden. Ein thematischer Schwerpunkt lag auf der wissenschaftlichen Modellierung und Gestaltung von Rollen und Wettbewerbspositionen in Wertschöpfungssystemen in Form von Distanzen zu externen Wertschöpfungspartnern und Wettbewerbern, aus denen Rollenmodelle und Positionierungsalternativen abgeleitet wurden. Eine anwendungsnahe Simulation und prototypische Umsetzung mit der Unternehmensgruppe der Bau- und Immobilienbranche DERICHS u KONERTZ sicherten die Anwendbarkeit der neu entwickelten Methodik im Feldtest ab. Daraus wurde ein wettbewerbliches Leistungsangebot zur strategischen Beratung deutscher (kleiner und mittlerer) Unternehmen im nationalen und internationalen Wettbewerb serviceorientierter Geschäftsmodelle entwickelt, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen in umkämpften Märkten (bspw. Flugzeugwartung, Maschinen- und Anlagenbau, Immobilienbranche, Logistikbranche) zu steigern.
Dieser Beitrag zeigt, wie die digitale Transformation von Serviceprozessen in der Praxis gelingen kann. Neben einer fundierten Einführung wird ein strukturierter Ordnungsrahmen vorgestellt, der alle zentralen Erfolgsfaktoren abbildet. Eine abschließende Fallstudie demonstriert anschaulich die erfolgreiche Umsetzung dieser Konzepte im betrieblichen Alltag.
Trotz massiver Investitionen in digitale Services und deren hohen technologischen Reifegrad gelingt es vielen Unternehmen der produzierenden Industrie bislang nicht, ihre digitalen Services erfolgreich zu monetarisieren und in der Folge wirtschaft-lichen Erfolg mit diesen zu erzielen. In vielen Fällen erreichen die digitalen Services dabei nicht die angestrebte Marktdurchdringung oder werden von Kunden nur in begrenztem Umfang genutzt. Dabei steht außer Frage, dass digitale Services das Potenzial haben, die produzierende Industrie nachhaltig zu transformieren. Dies setzt jedoch eine Vernetzung von Maschinen und Anlagen voraus. Auf der Grundlage der dadurch erhobenen Daten können digitale Services entwickelt und angeboten werden, von denen sowohl Kunde als auch Anbieter gleichermaßen profitieren.
CM4B2C: Datenbasierte Geschäftsmodelle zur Prävention von Wasserschäden in Bestandsimmobilien
(2026)
Wasserschäden zählen zu den teuersten und häufigsten Schadensfällen im Gebäudebetrieb, vor allem in Bestandsimmobilien, wo Leitungsdefekte oft erst nach Folgeschäden auffallen. Sensorik, Datenanalyse und Condition-Monitoring schaffen die technische Grundlage, um solche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Ob sich dieses Potenzial wirtschaftlich erschließen lässt, hängt vom Geschäftsmodell ab, also vom Wertversprechen, der Erlöslogik und der operativen Umsetzung. Im vom BMFTR geförderten Forschungsprojekt CM4B2C (Förderkennzeichen 03DPS1248A) hat das FIR gemeinsam mit dem Praxispartner Burgwall Immobilien vier Geschäftsmodelltypen für die datenbasierte Instandhaltung von Wohngebäuden entwickelt. Sie reichen von einer datenbasierten Versicherungspartnerschaft bis hin zu Pipeline-as-a-Service und lassen sich je nach Kundenbedarf einzeln oder kombiniert anbieten. In diesem Beitrag werden die vier Modelle mit ihrem jeweiligen Wertversprechen, ihrer Erlöslogik und den organisatorischen Anforderungen vorgestellt. Die Gegenüberstellung bietet Unternehmen Orientierung bei der Auswahl geeigneter Modelle für das eigene Portfolio.
Industrie revolutionieren
(2021)
Wo liegen die Ursprünge der Produktionsplanung und -steuerung? Die Gründungsschrift des FIR e. V. an der RWTH Aachen von 1953 gibt bereits Aufschluss über fortwährende Herausforderungen der Industrie im Wandel. Tobias Schröer, Leiter des Bereichs Produktionsmanagement am FIR, arbeitet anhand der Vereinsgeschichte heraus, weshalb Unternehmen für die nachhaltige Umsetzung von Industrie 4.0 einen gemeinsamen Kulturwandel bewältigen müssen und wie man sich vor dem „Prototypen-Fegefeuer“ schützt.
This paper presents a novel action blueprint for data monetization for commercial use. It consists of three modules that were developed as self-contained work packages, namely the Data Monetization Maturity Model (DMMM), a set of strategy archetypes for data monetization including a corresponding business canvas tool, and a novel data valuation model. Together, these elements form a coherent framework that enables companies to assess their readiness for data monetization, quantify the value of their data assets, and design viable, value-based business models. We present these three components and report the results of a pilot deployment with practical use cases in an industrial setting. The paper summarizes key results of the DATAMITE project and adds further transfer insights.
Gestaltungsempfehlungen eines Datenmodells für die Realisierung einer zirkulären Auftragsabwicklung
(2026)
Forschungsfrage: Wie können KMU die Potenziale und Gefahren der neuen Mobilfunkgeneration 5G für bestehende und neue Geschäftsmodelle evaluieren, um 5G erfolgreich einzuführen?
Aus der Forschungsfrage ergeben sich mehrere Teilfragen:
1. Was sind KMU-relevante Anwendungsfälle und welche Typen gibt es?
2. Welche Auswirkungen hat 5G auf Geschäftsmodelle?
3. Welche wirtschaftlichen Aspekte und technischen Potenziale ergeben sich durch die Einführung einzelner 5G-Anwendungsfälle und -Geschäftsmodelle?